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CUXHAVEN - Die Familie des am Mittwoch in Cuxhaven getöteten Säuglings ist noch am Tag vor der Tat vom Jugendamt besucht worden. Dabei habe es keine Hinweise auf eine Gefährdung des Kindes gegeben, sagte die Jugenddezernentin des Kreises Cuxhaven, Meike Jahns, am Freitag. Die Familie des kleinen Jungen wurde demzufolge bereits seit Monaten von den Behörden unterstützt und kontrolliert. Der 22 Jahre alte Lebensgefährte der Mutter hat nach Polizeiangaben gestanden, das elf Monate alte Kind durch massive Gewalt getötet zu haben. Der Mann ist nach Behördenangaben wegen verschiedener Gewaltdelikte vorbestraft.
Die 20 Jahre alte Mutter und ihr Sohn wurden nach Angaben der Jugenddezernentin bereits seit April 2007 begleitet. Seinerzeit habe es Hinweise auf eine Fehlernährung des Kindes gegeben, denen die Behörden sofort nachgegangen seien. Die Betreuung von Mutter und Sohn wurde auch fortgesetzt, als die Frau mit ihrem jetzigen Lebensgefährten zusammenzog, der nicht der Vater des Jungens ist. Das Jugendamt habe das Paar häufig und auch unangemeldet besucht, so die Jugenddezernentin. Dabei "wirkte die Mutter mit ihrem Lebensgefährten aktiv bei der Hilfegewährung mit".
dpa, Hamburger Abendblatt vom am 6. Oktober 2007
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