Aktivitäten / Gerichtsgutachten

 


Durch ihre mehrfache berufliche Qualifikation - Gudrun Eberhard ist Sozialarbeiterin und Juristin für Familienrecht, Kurt Eberhard ist Psychologe und Psychotherapeut - werden sie in besonders komplizierten Fällen gerne als Gutachter herangezogen. Die wissenschaftliche Basis der Gutachten ist nicht die Psychometrie, sondern eine abduktionslogisch begründete psychohistorische Hermeneutik.

(s. Buchvorstellung: ‘Einf. in die Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie’)


Arbeitsschema für psychosoziale Berichte und Gutachten

A. Betrifft: (Name, Vorname, Geburtsdatum des Klienten bzw. der Klienten)

B. Fragestellung: (von außen herangetragen oder eigenes Erkenntnisinteresse)

C. Informationsquellen:

1. Bericht zu den Recherchen

2. Auflistung der Quellen

3. Diskussion der Quellen ('Quellenkritik')

D. Übersichtsdaten zur persönlichen und familiären Situation:

(vorgreifende Zusammenstellung aus möglichst objektiven Fakten; Genogramm)

E. Berichte und Beurteilungen:

(medizin., psychol. u. sonstige Befunde; vorgängige Stellungnahmen;
'Geschehnisse', 'Erzählungen' u. 'Geschichten')

1. Berichte und Beurteilungen aus fremden Erhebungen

2. Berichte und Beurteilungen aus eigenen Erhebungen

F. Lebensgeschichte des Klienten bzw. der Klienten

und der wichtigsten Bezugspersonen

(darstellende Chronik und nachvollziehende Entwicklungsgeschichte)

1. Chronik und Geschichte der Mutter

2. Chronik und Geschichte des Vaters

3. Chronik und Geschichte anderer wichtiger Bezugspersonen

4. Chronik und Geschichte des Klienten bzw. der Klienten

G. Psychosoziale Diagnose und Empfehlung:

I. Phänomenale Fragestellung:

Charakterisierung der Persönlichkeit und Problematik des Klienten bzw. der Klienten

(typische Erlebnis- und Verhaltensmuster und typische Reaktionsmuster der Umwelt)

II. Kausale Fragestellung:

Verstehende und erklärende Vermutungen zur Entstehung der Persönlichkeit und zur
Problematik des Klienten bzw. der Klienten

III. Zusammenfassende Versuche zur Diagnose und Prognose:

(mit Hilfe psychol./psychiatr. Fachliteratur, Märchen, Mythen, Dramen u. Romanen)

IV. Aktionale Fragestellung:

Begründete Anregungen zur Lösung der Problematik, Diskussion mögl. Alternativen

H. Beantwortung der vorgegebenen Fragestellung:

 

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